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Freitag, 16. September 2011

bittersweet

Als ich aufwache ist es noch stockdunkel. Ich friere, mir ist kalt weil die Decke weggerutscht ist, auf meinen Armen und Beinen hat sich eine hässliche Gänsehaut gebildet, eigentlich an meinem ganzen Körper. Mühsam stehe ich auf und halte mich einen Moment lang an der Wand fest um nicht umzukippen. Die schemenhaften Umrisse meines Zimmers tanzen um mich herum. Mir ist schwindlig. Und schlecht. Ich suche die warmen Socken und streife sie mir über. Doch selbst zwei paar Socken helfen nicht wirklich. Ein Blick auf die Uhr sagt mir dass es noch viel zu früh ist um heiß zu duschen oder zu baden, also lege ich mich wieder ins Bett. Aber ich wälze mich umher und kann nicht mehr einschlafen. Zwei Stunden liege ich wach im Bett, mit rasenden Gedanken und klopfendem Herzen. Wir treffen uns. Wir treffen uns wirklich. Ich kann es kaum glauben, das ist nicht die Realität, das ist ein Traum aus dem ich bald aufwache. Aber ich bin ja schon wach. Ich frage mich wieso du dich gerade mit mir treffen willst. Weil ich dich angeschrieben habe und dass praktisch war und du dann nichts mehr machen musstest? Weil du mich magst? Ich kann mir nicht vorstellen dass mich irgendjemand mag um ehrlich zu sein.


Kommentare:

  1. Hey, danke für dein liebes Kommentar.
    Dein Text ist aber auch wieder sehr gut!
    <3

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  2. schöner Ring und schöne Gedanken!

    lg

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  3. verspäteten dank für dein süßes kommentar ♥.

    wie immer ein wundervoller post. du hat großes talent mit worten umzugehen!

    allerliebsten gruß <3

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