Mittwoch, 10. April 2013
wenn du nichts erwartest wirst du auch nicht enttäuscht
In letzter Zeit habe ich mich so sehr verändert! Oh mann, ich kann es gar nicht genau beschreiben, von dem unsichtbaren, leisen Mädchen erstmal zu einem 'Bad Girl' jeden Abend draußen, verschiedenes Zeug rauchen, trinken, Sachen die ich vorher nie gemacht hätte und jetzt zu dem ehrgeizigen Schulmädchen was immer gut sein will, lernt und eine zwei Minus schlecht findet. Ich habe das Gefühl ich teste verschiedene Persönlichkeiten aus, auf der Suche nach mir selbst um am Ende herauszufinden dass ich mein früheres Ich doch am liebsten mochte. Von den anderen augegrenzt, in meiner eigenen Welt leben, die aus verrauchten Träumen und Glitzerstaub besteht. Schwarzer Eyeliner, Dockmartins, Gedichte schreiben. Hungern. Jetzt bin ich eher die die andauernd Sport treibt und die man jeden Tag bei McFit antreffen kann, aber essen tu ich eigentlich ganz gut.. Naja ich will euch mal nicht länger nerven! Bleibt stark!
Montag, 8. April 2013
tränen zeichnen
Gefangen in meiner Unschuldigkeit. Ein Käfig aus goldenen Stäben. Der Schlüssel ist in meinem Herzen doch niemand kommt dort heran. Ich verwehre den Zutritt, weiß nicht mal selbst einen Weg dorthin. Glitzerstaub hängt in der Luft, Rauch füllt meine Lungen. Dicht und weiß. Der Regen prasselt auf das schräge Zimmerfenster, draußen hockt die schwarze Nacht. Das kleine Licht ist noch an, ein Buch in meiner Hand. Anna Karenina. Der erste Satz hat mich gefesselt: Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich. Ich habe mich gefragt: Gibt es überhaupt glückliche Familien? Eine unvorstellbare Möglichkeit in meinen Augen, eine Illusion, ein Traum. Der Wunsch nach Perfektion fesselt mich an die Bahre des Todes. Kein Streben nach Glück. Entweder es kommt, oder es bleibt weg. Diese Welt ist von Ungerechtigkeit und Machtstreben regiert. Hass tropft aus allen Poren meines Körpers. Meine Zunge brennt, die Strafe dafür dass ich gegessen habe. Morgen musst du joggen gehen, schreibt die Stimme, doch mein erschöpfter Körper verlangt etwas zu essen. Ich weine mich in den Schlaf.
Abonnieren
Posts (Atom)
